Hier ein paar Dinge an denen DU merkst, dass du schon viel zu lange auf der Rampe arbeitest.
- Du weißt nie welchen Wochtag wir haben
- Dein Wunderbaum im Auto hat den Duft Kerosin
- Die örtliche Polizei bezeichnest du nur noch als Schließdienst
- Du fängst an auf jedem Parkplatz Autos einzuwinken
- An der Tankstelle drückst du dem Tankwart einen Zettel mit dem “final fuel” in die Hand
- Du suchst an jeder Tür dem Ausweisleser
- Hunde und Katzen bezeichnest du nur noch als AVIH
- Du lässt ständig dein Auto mit laufendem Motor stehen
- Beim Umzug drückst du den Möbelpackern einen Ladeplan in die Hand
- Wenn es in der Kneipe etwas länger dauert, dann sagst Du deiner Freundin am Telefon das du den SLOT verloren hast.
- Wenn du in die Stadt willst rufst du bei den Verkehrsbetrieben an wann dein Bus on Block ist
- Du versuchst in einem Schnellrestaurant mit deiner Kantinenkarte zu zahlen
Hier mal ein Auszug des Artikels.
Das Thema beschäftigt die Angestellten der GlobeGround Berlin schon lange.
Beschäftigte von Globeground haben Angst um Arbeitsplatz / Gewerkschafter: Es geht um Gewinnmaximierung
SCHÖNEFELD - Bei einem Firmenrundgang ließen kürzlich mehrere Mitarbeiter gegenüber Betriebsräten ihrer Verzweiflung freien Lauf. Es kam sogar zu Weinkrämpfen.
„Wir scheinen Versuchskaninchen dafür zu sein, wie mit Beschäftigten einer privatisierten Firma umgesprungen werden kann“, vermutet ein Betriebsrat, der seinen Namen nicht genannt wissen will. „Ich fürchte, dass sie mich sonst fertigmachen“, sagt er. Vor drei Jahren wurde das damals mehrheitlich dem Flughafen gehörende Dienstleistungsunternehmen an die Wisag-Gruppe aus Frankfurt/Main verkauft.
Dazu hier noch ein interessanter Link auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Krellmann, Sabine Zimmermann,
Diana Golze, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE zum Thema Beeinträchtigung des Streikrechts durch den Einsatz von Leiharbeit
zum Streikbruch PDF-Artikel hier lesen
Dazu gibt es hier das passende Video, welches ich bei youtube gefunden habe.
Der Flughafen-Dienstleister Globeground Berlin hat eine neue Struktur erarbeitet, mit der sich die Firma für die Zukunft wappnen will. Künftig soll der Betrieb in die drei Bereiche Passage, Rampe und Verwaltung untergliedert werden. Die Werkstatt soll in eine eigene Gesellschaft überführt werden.
Der Gesamtbetrieb der Globeground Berlin soll zukünftig nach Betriebsbereichen geführt werden. Die neue Struktur wurde von den Führungskräften gemeinsam mit der Geschäftsführung in den letzten Monaten erarbeitet, wie der Flughafen-Dienstleister am Dienstag bekannt gab. Aktuell fänden Gespräche und Diskussionsrunden mit allen Mitarbeitern an den Flughäfen Tegel und Schönefeld statt. Das Konzept wurde zudem beim Betriebsrat eingereicht.
Globeground Berlin soll sich künftig in drei Betriebe gliedern: Passage, Rampe und Verwaltung. Der Betrieb Passage beinhaltet alle Passage-Aktivitäten an den Flughäfen Tegel und Schönefeld. Hierzu gehört u.a. die Check-In Dienstleistung und Lost & Found. Der Betrieb Rampe umfasst die Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen Tegel und Schönefeld. Der Bereich der Verwaltung schließt den Vertrieb, die Qualitätssicherung, Finanzen und Controlling sowie den Personalbereich im Airport Center Schönefeld mit ein. Die Werkstatt soll in eine eigene Gesellschaft überführt werden.
Bernhard Alvensleben, Geschäftsführer der GGB: „Die Globeground Berlin stellt sich mit der neuen Struktur auf weiteres Wachstum ein. Zugleich stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens. Wichtig ist uns vor allem, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen müssen.“ Die Arbeitnehmerschaft bleibe so wie sie ist und die Lohnstrukturen bleiben ebenfalls erhalten, ergänzte Alvensleben.
Die Tarifgespräche bei dem Berliner Flughafen-Bodendienstleister GlobeGround Berlin und Ground Service International (GGB/GSI) sind ohne Ergebnis beendet worden. Damit ist es nicht gelungen, den festgefahrenen Tarifkonflikt zu lösen. Die Tarifrunde 2010, bei der zunächst ein Ergebnis erzielt wurde, scheiterte in den Redaktionsverhandlungen im Januar 2011. „Zur Durchsetzung der berechtigten Forderungen der Beschäftigten sind jetzt Warnstreiks nicht mehr ausgeschlossen“, sagt Michael Walter, ver.di-Verhandlungsführer.
Zum Hintergrund:
Erst nach zwei Warnstreiks war die Geschäftsführung der GGB im Juni 2010 bereit, Löhne von min. 8,50 € /Brutto in der Probezeit zu bezahlen. Ebenso erkämpften über 500 Beschäftigte der GSI (Tochterfirma der GGB) erstmals einen Tarifvertrag mit Löhnen von 9,20 bzw. 9,40 € / brutto. Im Laufe der Redaktionsverhandlungen hielt sich ver.di an ihre Zusagen des Vorvertrages, obwohl von den über 500 Kolleginnen und Kollegen rund 2/3 zu Leiharbeitern wurden, obwohl die GGB-Stammbelegschaft durch Abspaltungen und Abfindungen verkleinert wurde. ver.di hielt am Abschluss fest, obwohl die Rahmenbedingungen durch das Handeln der Geschäftsführung in kürzester Zeit verändert wurden.
Im Dezember 2010 fand ein Schlichtungsgespräch zum Inflationsausgleich statt. Eine Lösung wurde gefunden. Die Geschäftsführung zog nach zwei Tagen ihre Zusage zu ihrem eigenen verhandeltem Kompromissvorschlag zurück. Daraufhin erklärte am 13. Januar 2011 die ver.di-Tarifkommission der GGB/GSI die Verhandlungen für gescheitert. ver.di forderte die Geschäftsführung zu Lohntarifverhandlungen auf, die am 10. März 2011 ohne Ergebnis blieben.
ver.di fordert für 2010 5,1 Prozent und für 2011 6,1 Prozent mehr Lohn. Untere Lohngruppen sollen eine zusätzliche Erhöhung um rund 2,5 Prozent erhalten. Dies bedeutet rund 25.- bis 45.- € monatlich brutto mehr (bei Gehältern bis 1500.- brutto). Ebenfalls wird für die verbliebenen Kolleginnen und Kollegen bei der GSI ein Tarifvertrag gefordert.
Für inhaltliche Rückfragen:
Michael Walter, ver.di-Verhandlungsführer, mobil: 0175 – 290 18 95.
Immer mehr Leiharbeit an Berliner Flughäfen:
GlobeGround Berlin-Beschäftigte demonstrieren am 24. Februar 2011 für feste Arbeitsplätze
Der WISAG-Konzern hatte 2008 die GlobeGround Berlin - größtes Abfertigungsunternehmen an den Berliner Flughäfen mit fast 2.000 Beschäftigten - gekauft. “Befristete Arbeit und Leiharbeitsverträge haben in letzter Zeit GlobeGround massiv zugenommen”, sagt Michael Walter, zuständiger ver.di-Fachsekretär. Aktuell sind bei GlobeGround bereits rund ein Drittel der Beschäftigten als Leiharbeiter oder mit Teilzeitarbeitsverträgen beschäftigt. Die Hartz IV-Aufstockungen gehören immer mehr zur Tagesordnung.
Am kommenden Donnerstag, dem 24. Februar 2011 findet im Cinemaxx am Potsdamer Platz eine große Präsentation des WISAG-Konzerns statt, die “Wert voll” - Tour. Gegen diese Außendarstellung der WISAG werden Beschäftigten der GlobeGround Berlin protestieren und im Rahmen der Aktionstage gegen die Leiharbeit und Dumpinglöhne protestieren und sich für gute Löhne sowie feste Arbeitsverträge einsetzen. “Am Beispiel der GlobeGround ist gut zu sehen, welche Folgen Privatisierungen für den Arbeitsmarkt nach sich ziehen. Leider vollzieht sich der massive Wandel häufig von der Öffentlichkeit unbemerkt im Verborgenen”, so Michael Walter.
Die Kundgebung beginnt am Donnerstag, 24. Februar 2011 um 16.00 Uhr vor dem Eingang des CineMaxx Kino in der Alten Potsdamer Str. / Voxstr..
Für inhaltliche Rückfragen
Michael Walter - ver.di-Gewerkschaftssekretär Luftverkehr (Tel.-mobil: 0175 - 29 01 95)
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STREIKS AN BERLINS FLUGHÄFEN NACH PFINGSTEN MÖGLICH
21.05., 20:28 Uhr
Wegen Streiks beim Bodenpersonal müssen sich Passagiere an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld nach Pfingsten auf Verspätungen und Flugausfälle einstellen. Die Vorbereitungen für den Arbeitskampf seien angelaufen, sagte der Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Andreas Splanemann, am Freitag der Nachrichtenagentur ddp. Mit ersten Streikaktionen sei erst nach den Feiertagen zu rechnen.
Zuvor waren die Verhandlungen über einen gemeinsamen Tarifvertrag für alle Beschäftigen der Flughafenservice-Gesellschaften Globeground Berlin (GGB) und Ground Service International (GSI) nach Angaben des Sprechers gescheitert. Die Gewerkschaft wollte vor allem auf eine Tarifbindung für die rund 450 GSI-Mitarbeiter, einer Tochtergesellschaft von GGB.
Außerdem forderte ver.di Einkommensverbesserungen. Die unteren Lohngruppen bei GSI sollten beispielsweise monatlich 150 Euro brutto mehr bekommen. Nach ver.di-Angaben verdienen viele GSI-Beschäftigte so wenig, dass sie zusätzlich «Hartz IV» beantragen müssen. Globeground Berlin hatte nach eigenen Angaben für die unteren Einkommensgruppen eine Lohnsteigerung von 3,8 Prozent in Aussicht gestellt, für die höheren Einkommensgruppen bestehe ein Angebot auf Lohnstabilität.
Nach ver.di-Angaben sollen Arbeitskampfmaßnahmen 6 bis 24 Stunden vorher angekündigt werden. Globeground will nach eigenen Angaben versuchen, zusammen mit den Fluggesellschaften und den Berliner Flughäfen die drohenden Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Die insgesamt rund 1750 Mitarbeiter der Flughafenservice-Gesellschaften sind für alle Dienstleistungen rund um Passagier- und Gepäckabfertigung zuständig.
Durch einen mehrstündigen Warnstreik von rund 300 Mitarbeitern des Bodenpersonals im April 2007 war es in Tegel und Schönefeld zu Verspätungen im Flugverkehr gekommen.
Am Montag, dem 15. März, findet im Babylon im Rahmen des Festivals 11mm ein 1.FC Union Berlin - Abend statt.
Dort hat man nochmal die Möglichkeit, den Film DAS RUDEL zu sehen. Ich durfte damals bei der Premiere dabei sein und empfehle den Film uneingeschränkt an alle Unioner weiter.
Ausserdem wird noch der Film EISERN VEREINT gezeigt.
Kurze Info zum Film:
Regionalliga Nord: Am 34. Spieltag tritt der 1. FC Union Berlin gegen SG Dynamo Dresden an. Die Dokumentation „Das Rudel“ begleitet die Ultras des 1. FC Union Berlin an diesem Tag, erzählt aus dem Fanblock und von einem Spiel, bei dem es um nicht viel und doch um alles geht. Ein Film, der die Perspektive wechselt und nicht vom Spielfeld, sondern von den Rängen berichtet.